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Zum Nachschlagen und Inspieren lassen

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Voraussetzungen: Methodenkenntnis

 

Klassenstufe: Ab Klasse 1

 

Material: Glocke oder anderes akustisches Signal

 

Sozialform: Partnerarbeit

 

Ziele:

  • Die SchülerInnen arbeiten konzentriert, zielorientiert und kooperativ an der Bearbeitung mehrerer Teilaufgaben.

Zeit: individuell

Die Unterrichtsmethode „Ring the Bell“ ist eine Methode, die die Kinder durch den Wettbewerbsgedanken in ihrer aktiven Mitarbeit motiviert. Nicht jede Lerngruppe eignet sich für diese Methode. Es empfiehlt sich zudem eine leistungsheterogene Zusammensetzung der Gruppen, um jeder Gruppe einen Sieg zu ermöglichen.

 

Es werden 3er oder 4er Gruppen gebildet. Jede Gruppe gibt sich selbst oder erhält einen Namen, welcher an die Tafel geschrieben wird. Nun erhalten die Schüler Aufgaben. Diese Aufgaben müssen allerdings klare Lösungen haben. Vorne im Klassenraum steht eine Glocke. Alle Gruppen beginnen gleichzeitig mit der Bearbeitung von den Aufgaben. Optimal sind mehrere Teilaufgaben. Ein Mitglied der Gruppe, die am schnellsten fertig ist, rennt nun zur Glocke und läutet sie. In diesem Moment müssen alle Gruppen sofort mit der Bearbeitung der Aufgaben aufhören.

 

Die Gruppe, die die Glocke geläutet hat, muss nun alle Ergebnisse nennen. Jede Gruppe vergleicht nun die Ergebnisse und errechnet sich selbst die eigene Punktzahl. 1 Punkt für richtig, 0 Punkte für unbearbeitete Aufgaben und -1 Punkt für ein falsches Ergebnis. Die Gruppe, die geklingelt hat, erhält 2 Extrapunkte. Der Punktestand wird an der Tafel verglichen und die Gewinnergruppe bestimmt.



Voraussetzungen: Methodenkenntnis

 

Klassenstufe: Ab Klasse 5

 

Material: Bushaltestellen

 

Sozialform: Partnerarbeit

 

Ziele:

  • Die SchülerInnen gleichen ihre Ergbnisse selbstständig ab und suchen gemeinsam nach Verbessungsmöglichkeiten.

Zeit: individuell

Download
Haltestelle für das Lerntempoduett
Haltestelle BlauGelb.pdf
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Das Lerntempoduett stellt eine hilfreiche Methode dar, um in Bezug auf das Tempo zu differenzieren.

 

In der Klasse werden mehrere Haltestellen aufgehängt. Möglichst so, dass diese nicht unmittelbar nebeneinander liegen. Wenn ein Schüler mit der Bearbeitung einer Aufgabe fertig ist, stellt er sich mit dem Ergebnis seiner Aufgabe an eine Haltestelle und wartet auf den nächsten Schüler, der fertig wird, welcher sich dann zu dem bereits fertigen Schüler stellt. Nun können sich die (Tempo-)Partner über Ergebnisse austauschen. So geht das ganze dann weiter mit langameren Schülern.



Voraussetzungen: Keine

 

Klassenstufe: Ab Klasse 7

 

Material: evt. Plakate

 

Sozialform: Einzel-, Gruppen- und Plenumsarbeit

 

Ziele:

  • Die SchülerInnen sind in der Lage Problemlösungen strukturiert und kooperativ in Gruppen zu entwickeln und diese begründend darstellen.

Zeit: Doppelstunde

 

 

 

 

In der Zukunftswerkstatt entwickeln die Schüler eine Version von einer wünschenswerten Zukunft. Ausgangspunkt davon ist immer eine konkrete Problemstellung.

 

Beispiel: Wie können wir die Umwelt schützen?

 

Die Methode findet in sechs Schritten statt:

  1. Vorbereitung: Die Lehrperson hält einen kontroversen Informationstext zum Thema bereit, um inhaltliche Grundlagen bei den Schülern zu schaffen.
  2. Problemstellung: Die Lehrperson formuliert eine konkrete Problemfrage.
  3. Kritikphase: Die Schüler diskutieren im Plenum, in Gruppen oder in Partnerarbeit, warum es nicht so weitergehen kann wie bisher. Es wird also Kritik an der Situation geäußert. Hier sollen noch keine Lösungsvorschläge genannt werden.
  4. Fantasiephase: In Gruppen wird eine Vision von einer perfekten Zukunft in Bezug auf die Problemfrage entwickelt. Dies kann zum Beispiel auf Plakaten stattfinden.
  5. Verwirklichungsphase: Die Schüler entwerfen auf Grundlage ihrer Wünsche einen Plan. Was muss getan werden, um die perfekte Zukunft zu erreichen? Was ist realistisch? In welcher Zeit kann diese Verbesserung erreicht werden? Die Ideen können mit den Zielen und Lösungen gemeinsam visualisiert werden.
  6. Präsentation: Die Schüler präsentieren ihre Ergebnisse erklärend und begründend.

 

Quelle: Mattes, Wolfgang: Methoden für den Unterricht.



Voraussetzungen: Keine

 

Klassenstufe: Ab Klasse 7

 

Material: Plakate

 

Sozialform: Partner- oder Gruppenarbeit

 

Ziele:

  • Die SchülerInnen sind in der Lage Gedanken zu einem Thema schriftlich und knapp zu formulieren und Gedanken anderer aufzugreifen, um eine Diskussionsbasis zu schaffen.

Zeit: Einzelstunde (45 min)

Im stummen Schreibgespräch kommunizieren die Schüler schriftlich miteinander. Sie haben ein gemeinsames Blatt vor sich liegen, auf dem das Thema in Form einer Überschrift oder in der Mitte des Blattes steht. Die Schüler schreiben das auf, was ihnen zu diese Thema einfällt und dürfen/sollen das Geschriebene des Schreibpartners auch kommentieren. Das Schreibgespräch kann in Partner- oder in Gruppenarbeit stattfinden.

 

Die Methode setzt ein gewisses Maß an Disziplin voraus und kann bei Einhaltung der absoluten Stille einen förderlichen Raum zur maximalen Konzentration bieten. Durch das Schreibgespräch  werden zudem überflüssige von gehaltvollen Gedanken gefiltert, da man nur das Wesentliche aufschreibt.



Voraussetzungen: Keine

 

Klassenstufe: Ab Klasse 6

 

Material: Papier und Stift

 

Sozialform: Einzel- und Gruppenarbeit

 

Ziele:

  • Die SchülerInnen sind in der Lage erworbenes Wissen im Austausch mit Anderen zu erweitern und dieses erklärend weiter zu vermitteln.

Zeit: 45 - 90 min

Mit dieser Methode können Ergebnisse von arbeitsteiligen Gruppenarbeiten untereinander ausgetauscht werden, sodass jeder Schüler auch ohne eigenständige Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema, Kenntnis davon erhält.

 

1. Schritt: Anhand eines Informationstexts oder einer Leitfrage setzen sich die Schüler in Einzelarbeit mit einem Thema auseinander und sammeln hierzu Informationen/Geadnken. Schüler die später zu Gruppen zusammengesetzt werden, erhalten die gleichen Aufgaben.

 

2. Schritt: Die Schüler mit den gleichen Aufgaben setzen sich in ihren STAMMGRUPPEN zusammen und vergleichen ihre Ergebnisse.

 

3. Schritt: Die Schüler müssen in ihren Gruppen sicherstellen, dass jedes Gruppenmitglied das Thema verstanden hat, denn jedes Gruppenmitglied fungiert im nächsten Schritt als Vermittler.

 

4. Schritt: Nun werden Expertengruppen gebildet. An jedem Tisch sitzt immer jeweils ein Experte der Stammgruppen.

 

Beispiel:

 

Stammgruppe: A1 A2 A3 A4

Expertengruppe: A1 B1 C1 D1



Voraussetzungen: Keine

 

Klassenstufe: Ab Klasse 7

 

Material: Fragekarten, Analysebogen

 

Sozialform: Gruppenarbeit

 

Ziele:

  • Die SchülerInnen sind in der Lage wichtige von unwichtigen Aspekten eines Themas zu unterschieden und  wesentliche Gruppenergebnisse zusammenfassend darzustellen.

Zeit: 45 - 60 min

Die SchülerInnen und Schüler erhalten in Gruppen ein Bild/ einen Text oder einen Videoausschnitt. Aufgabe ist es nun, diesen unter Anleitung von Leitfragen zu analysieren.

 

Die Leitfragen befinden sich an verschiedenen Tischen, die zu Gruppenstischen zusammengestellt sind. Idealerweise stehen sie so, dass sie chronologisch abgelaufen werden können. Es kann eine Leitfrage pro Tisch ausliegen, oder man bildet Analysekategorien mit mehreren (möglichen) Leitfragen pro Tisch. Die Schüler erhalten einen Bogen, in dem die Gruppen ihre Ergebnisse eintragen können.

 

Jede Gruppe startet nun nach einem akustischen Signal an einm Tisch mit einer oder mehrerer Leitfragen. Nun hat die Gruppe nur eine sehr begrenzte Zeit (3-5 Minuten), um sich über diese Fragen auszutauschen und die Antworten kurz zu notieren. Nach der begrenzten Zeit, ertönt erneut ein akustisches Signal und die Schüler wandern zum nächsten Tisch, mit den nächsten Fragen. Dies wird so lange gemacht, bis alle Gruppen an allen Tischen waren.

 

Die Methode verhindert ein Abschweifen während der Gruppenarbeit, da nur begrenzte Zeit zur Verfügung steht. Die Bewegung zwischen den Sequenzen hält die Schüler zudem wach und steigert die Konzetration.



Voraussetzungen: Keine

 

Klassenstufe: Ab Klasse 7

 

Material: Eine Placemat (Platzdeckchen)

 

Sozialform: Gruppenarbeit

 

Ziele:

  • Die SchülerInnen formulieren Gedanken und Ideen und kooperieren innerhalb der Gruppe.

Zeit: 10 - 30 min

Das Placemat ist ein quadratisches Papier, das in 5 Felder eingeteilt ist. So sieht es aus:

Ein solches Placemat mit vier äußeren Feldern, ist für vier Gruppenmitglieder geeignet, welche jeweils an einer Ecke des Tisches sitzen. Nun schreiben die Gruppenmitglieder jeweils ihre Gedanken, Ideen und Vorkenntnisse zu einem vorgegeben Thema in Stillarbeit in das vor sich liegende Feld.

 

Im nächsten Schritt wird das Placemat im Uhrzeigersinn gedreht und die Gruppenmitglieder lesen sich das vor ihnen liegende Feld durch. Das ganze wird so lange gemacht, bis jeder jedes Feld einmal durchgelesen hat.

 

Anschließend diskutiert die Gruppe über das Gelesene. Daraus einigt sich die Gruppe auf ein gemeinsames Ergebnis und sichert dieses in der Mitter des Placemats.



Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Argumentieren

 

Klassenstufe: Ab Klasse 7

 

Material: Beobachtungsbogen

 

Sozialform: Gruppenarbeit

 

Ziele:

  • Die SchülerInnen formulieren begründet ihre Meinung und vertreten einen Standpunkt innerhalb einer Diskussion.

Zeit: 10 - 30 min

In der Fishbowl-Methode diskutiert eine Gruppe mit maximal 6 Teilnehmern in der Mitte des Raumes, während der Rest der Klasse die Diskutierenden beobachtet und ihnen nach der Diskussionen Feedback zum Diskussionsverhalten gibt.

 

Die Methode setzt voraus, dass zuvor verschiedene Gruppen zu einem kontroversen Thema gearbeitet und Argumente dafür oder dagegen ausgearbeitet haben.

 

In der Fishbowl-Diskussion bilden die Schüler einen Innen- und einen Außenkreis. Der Innenkreis besteht aus maximal sechs Stühlen, auf denen jeweils zwei Schüler als Vertreter eines Standpunktes sitzen und zwei Stühle frei bleiben.

 

Nun erfolgt die Diskussion der Schüler, die in der Mitte sitzen. die anderen Schüler beobachten die Diskussion und machen sich Notizen auf einem Beobachtungsbogen. Gerät die Diskussion ins Stocken oder einer der Schüler im Außenkreis hat das Bedürfnis sich an der Diskussion zu beteiligen, darf er aufstehen und sich auf den freien Stuhl setzen.

 

Nach der Diskussion wird gemeinsam reflektiert.



Voraussetzungen: Keine

 

Klassenstufe: Ab Klasse 6

 

Material: Themenmaterial

 

Sozialform: Einzel- und Gruppenarbeit

 

Ziele:

  • Die SchülerInnen können wichtige Aspekte eines Themas erfassen und arbeiten kooperativ an einer Optimierung des eigenen Ergebnisses. Sie sind zudem in der Lage die eigenen Ergebnisse auszuformulieren und sie verbal verständlich zu präsentieren.

Zeit: 45 min

Diese Methode besteht aus insgesamt drei Schritten bzw. Phasen, die sich wie folgt zusammenfassen lassen:

 

1. Phase: Die Schüler informieren sich in Einzelarbeit anhand von Themenmaterial über ein Thema. Sie notieren sich wichtige Aspekte.

 

2. Phase: Nun finden sich die Schüler in Partnerarbeit zusammen, um sich über das Material/ das Thema auszutauschen und/ oder  die eigenen Ergebnisse abzugleichen.

 

3. Phase: Innerhalb dieser Phase teilen die Tandempartner ihre Ergebnisse im Plenum.




Kommentare

Kommentare: 2
  • #2

    Dana aus Rostock (Montag, 23 September 2019 18:08)

    Ich finde deine Seite insgesamt sagenhaft. Es freut mich unsagbar, dass jemand so viele Ideen sammelt und zudem zur Verfügung stellt.

    Herzlichen Dank und liebe Grüße aus Rostock

  • #1

    Kathrin Grundschullehrerin (Donnerstag, 22 November 2018 07:42)

    Deine Altersangaben sind etwas irreführend, viele der Methoden kann man bereits ab der 1. Klasse Grundschule umsetzen.
    Herzliche Grüße